Das Kini-Denkmal für Ludwig II. in München wurde am 13. Juni feierlich eingeweiht und bereits eine Woche später von Vandalen mit Farbe beschmiert. Auf dem Sockel sind die Worte „FCK KINI“ sowie der Zahlencode „1312“ zu lesen, der für „All Cops are Bastards“ steht. Auch die umliegenden Steine sind mit Schmierereien verunstaltet.
Der Initiator des Denkmals, Dietmar Holzapfel, äußerte gegenüber der Abendzeitung seine Frustration: „Ich bin so frustriert. Ich habe über zwölf Jahre lang darauf hingearbeitet, dass dieses Denkmal entsteht – und dann sieht es nach einer Woche gleich so aus.“ Er erwäge, eine Belohnung auszusetzen: „Oder wir lassen es einfach so, um den Menschen zu zeigen, wie krank unsere Gesellschaft heutzutage ist.“
Holzapfel betonte, dass der rosafarbene Untersberger Marmor des Denkmals besonders imprägniert wurde, um eine leichtere Reinigung zu ermöglichen. Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer hatte bei der Einweihung zugesichert, dass ihr Referat für den Schutz und die Reinhaltung des Denkmals sorgen werde.
Quelle: Stadt München



