Der zweite Tag des G7-Gipfels in Évian-les-Bains beginnt mit einer Sitzung zu „Frieden und Sicherheit für die Ukraine und Europa“. Wie der Spiegel berichtet, soll es dabei um die Rahmenbedingungen für künftige Verhandlungen zwischen Kyjiw und Moskau gehen, auch über territoriale Fragen. Trump, der zuvor den Irankrieg angezettelt hatte, zeigt sich nun als Friedensstifter im Nahen Osten: Die USA und Iran haben ein digital signiertes Memorandum of Understanding abgeschlossen, die feierliche Unterzeichnung ist für Freitag in Genf geplant.
Macron hat Trump im Anschluss an den Gipfel nach Versailles eingeladen – offiziell zum 250-Jahre-Jubiläum der USA, tatsächlich aber, um die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen zu reparieren. Die Europäer, darunter Kanzler Friedrich Merz und der britische Premier Keir Starmer, wollen Europas Rolle in möglichen Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine stärken. Bisher hatte Trump die diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende weitgehend monopolisiert.
Am Montag wurde bei einem russischen Angriff auf Kyjiw das berühmte Höhlenkloster beschädigt, die Hauptkirche geriet in Brand. Die Europäer finanzieren inzwischen fast die gesamte neue militärische Unterstützung für die Ukraine. EuroPulse berichtete am 14. Juni 2026 über Merz‘ Würdigung der Bundeswehr bei einem öffentlichen Gelöbnis in Medebach (https://europulse.today/bundeswehr-geloebnis-merz-medebach/).
Quelle: www.spiegel.de



