Der bisherige Rekord von 41,3 Grad, der am Freitag in Saarbrücken gemessen worden war, wurde damit übertroffen. Der DWD hatte für Samstag eine rote Warnung für weite Teile des Landes ausgegeben und schloss nicht aus, dass die Temperaturen auf bis zu 42 Grad steigen könnten. Die Werte sind vorläufig und können noch korrigiert werden.
Vertreter der Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie machten am Samstag die Deutsche Bahn (DB) für Milliardenverluste verantwortlich. In einem Bericht der „Welt am Sonntag“ hieß es, marode Schieneninfrastruktur zwinge die Unternehmen seit Jahren dazu, Güter auf die Straße zu verlagern – obwohl der Schienentransport deutlich effizienter sei. Besonders die Stahlindustrie, die knapp die Hälfte ihrer Produkte und Rohstoffe per Bahn transportiert, leide. Ein Sprecher von Salzgitter sagte, man habe die Stahlproduktion drosseln müssen. Bei ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt seien die Erzreserven „kritisch niedrig“.
Der DWD erwartet erst ab Montag eine Abkühlung durch Gewitter, die von Westen heranziehen. Dabei sei mit Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen.
Quelle: www.dw.com



