Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, sagte der „Bild“-Zeitung, Einkaufen sei ein Freizeiterlebnis. Man setze sich für Sonntagsöffnungen ein, um Innenstädte attraktiv zu halten. Nils Busch-Petersen, Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, ergänzte, der Sonntag solle ins Ermessen von Händlern und Kunden gestellt werden. Wer sonntags ein Hemd verkaufe, mache sich derzeit strafbar – das sei im Online-Zeitalter überholt.
Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Beschlusspapier der Koalition sollen zum 1. Januar 2027 längere Sonntagsöffnungszeiten für Bäckereien, Konditoreien und Bibliotheken in Kraft treten. Ein Entwurf aus dem Bundesarbeitsministerium sieht für Bäckereien bis zu acht Stunden und für Bibliotheken bis zu sechs Stunden vor.
Laut einer Analyse entgehen dem deutschen Einzelhandel jährlich 2,5 Milliarden Euro Umsätze durch chinesische Onlinehändler. Bereits 40.000 Arbeitsplätze sollen dadurch weggefallen sein.
Quelle: www.zdfheute.de



