Die IOC-Session mit rund 100 Mitgliedern soll Mitte 2029 den Austragungsort der Sommerspiele 2036 bestimmen. Die außerordentliche Vollversammlung des Komitees billigte das Verfahren am Mittwoch in Lausanne. Damit setzt die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry Teile der Reformen ihres Vorgängers Thomas Bach außer Kraft.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bemüht sich um die Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044. Er befindet sich derzeit im sogenannten kontinuierlichen Dialog mit dem IOC und gilt als offizieller Interessent. Welche deutsche Stadt – Berlin, München oder Köln-Rhein-Ruhr – ins Rennen geht, legt der DOSB auf seiner Mitgliederversammlung im September fest.
Das IOC hat das Vergabeverfahren reformiert und eine Vorauswahl eingeführt. Im März 2027 eröffnet das Exekutivkomitee den strategischen Dialog, eine neue Zwischenstufe. Ende 2028 könnte der gezielte Dialog starten, an dessen Ende die Future Host Commission Berichte erstellt. Die IOC-Session stimmt dann Mitte 2029 ab – möglicherweise in einer Kampfabstimmung.
Quelle: www.sportschau.de



