Der Anteil junger Erwachsener, die mit 25 Jahren noch im elterlichen Haushalt leben, ist in Deutschland gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren es 2025 rund 30 Prozent – nach 28 Prozent in den Jahren 2022 bis 2024. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: 36 Prozent der 25-jährigen Männer wohnten noch bei den Eltern, aber nur 23 Prozent der gleichaltrigen Frauen.
Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil: Mit 30 Jahren lebten noch 13 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen im Elternhaus. Mit 40 Jahren waren es noch 5 Prozent der Männer und 2 Prozent der Frauen. Von den 25- bis 34-Jährigen, die noch zu Hause wohnen, waren 77 Prozent erwerbstätig – davon 80 Prozent in Vollzeit. Das durchschnittliche Auszugsalter in Deutschland lag 2025 bei 24,1 Jahren und damit unter dem EU-Schnitt von 26,3 Jahren, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat berechnet hat.
Zum Vergleich: In Finnland ziehen junge Erwachsene mit durchschnittlich 21,3 Jahren am frühesten aus, in Kroatien mit 31,5 Jahren am spätesten.
Quelle: www.zeit.de



