Der Kernhaushalt soll 555 Milliarden Euro umfassen, hinzu kommen 55 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, 30 Milliarden Euro für die Bundeswehr sowie rund 30 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds. Finanzminister Lars Klingbeil hatte die Ministerien im Vorfeld zu Sparsamkeit aufgerufen.
Dennoch können sich zwei Ressorts über deutliche Zuwächse freuen: Verteidigungsminister Boris Pistorius erhält einen stark gestiegenen Etat, und Arbeitsministerin Bärbel Bas soll ihr Budget auf gut 200 Milliarden Euro aufstocken. Der Entwurf ist noch kein Gesetz – die Verhandlungen im Bundestag beginnen Anfang September nach der Sommerpause. Bei planmäßigem Verlauf soll der Bundesrat den Haushalt im Dezember verabschieden.
Quelle: www.zdfheute.de



