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Berlins Bürgermeister Wegner zieht Spitzenkandidatur zurück

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verzichtet auf die Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhaus-Wahl im September. Grund ist die anhaltende Kritik an seiner Kommunikation beim Stromausfall im Januar, wie ZDFheute berichtet.

Berlins Bürgermeister Wegner zieht Spitzenkandidatur zurück
Bild: zdfheute.de

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verzichtet auf die Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhaus-Wahl im September. Grund ist die anhaltende Kritik an seiner Kommunikation beim Stromausfall im Januar, wie ZDFheute berichtet.

Der 53-Jährige begründete den Schritt am Freitag damit, wegen der Debatte um seine Rolle während des Blackouts nicht mehr bei der Bevölkerung mit seinen Themen durchzukommen. Wegner erklärte, er werde den Kreisvorsitzenden der Berliner CDU am Abend den Verzicht mitteilen.

Wegner ist seit April 2023 Regierender Bürgermeister einer schwarz-roten Koalition. Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung am 3. Januar, bei dem rund 100.000 Menschen teils tagelang ohne Strom waren, geriet er in die Kritik. Er verschwieg zunächst, dass er am ersten Tag der Krise mittags Tennis spielte. Später kamen weitere Ungereimtheiten zu seinem Tagesablauf ans Licht.

Die Opposition warf Wegner Lügen vor, auch der Koalitionspartner SPD rückte ab. In Umfragen fiel die CDU zuletzt auf den vierten Platz hinter Linke, AfD und Grüne und kam nur noch auf 17 Prozent. Wegner hatte sich im Juni mit knapp 93 Prozent zum Spitzenkandidaten wählen lassen.

Quelle: www.zdfheute.de