Die Verkehrsbehörde der Stadt Kyiv (KMDA) hat Spekulationen über eine Verschiebung der geplanten Tariferhöhung auf 30 Hrywnja zurückgewiesen. Ein Sprecher der Behörde erklärte gegenüber UNIAN, es gebe keine offizielle Entscheidung, den Termin 15. Juli zu ändern. Man bereite sich weiter auf diesen Stichtag vor.
Der Entwurf für die neue Tarifverordnung durchlaufe derzeit die gesetzlich vorgeschriebenen Abstimmungsverfahren, insbesondere im Wirtschaftsdezernat der Stadt. Die Verkehrsbehörde selbst arbeite weiter mit dem Datum 15. Juli. Medienberichte über eine Verschiebung seien auf ein Missverständnis zurückzuführen, hieß es.
Der neue Einzelfahrschein für Busse, U-Bahn und Straßenbahnen soll künftig 30 Hrywnja kosten. Der Verkehrsanalytiker Oleksandr Hretschko von der Organisation „Passagiere von Kyiv“ hatte zuvor kritisiert, dass Kyiv damit einen der teuersten Monatskarten-Tarife in Europa bekäme. Der Direktor der städtischen Verkehrsbehörde, Serhij Pidhajnyj, räumte ein, dass der Preis von 30 Hrywnja nicht vollständig kostendeckend, aber dem wirtschaftlich gerechtfertigten Niveau angenähert sei.
Quelle: www.unian.ua



