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Polizeibeauftragter: 58 Prozent mehr Eingaben im Vergleich zum Vorjahr

Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), verzeichnet eine starke Zunahme an Eingaben. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, stieg die Zahl der Anliegen um 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Polizeibeauftragter: 58 Prozent mehr Eingaben im Vergleich zum Vorjahr
Bild: abendzeitung-muenchen.de

Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), verzeichnet eine starke Zunahme an Eingaben. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, stieg die Zahl der Anliegen um 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bei der Vorstellung seines dritten Tätigkeitsberichts sprach Grötsch von einer . Besonders stark nahmen die Eingaben von Bürgern zu: Ihre Zahl stieg um mehr als 70 Prozent auf 323. Von Beschäftigten der Polizeibehörden des Bundes kamen 98 Eingaben – ein Plus von rund 25 Prozent.

Inhaltlich befasste sich der Beauftragte unter anderem mit den Folgen der Kontrollen an den deutschen Grenzen, Vorwürfen von Diskriminierung und Racial Profiling sowie sexueller Belästigung bei der Polizei. Auch die Fehlerkultur und der schlechte bauliche Zustand von Gebäuden waren Themen.

Das Amt des Polizeibeauftragten des Bundes wurde 2024 von der Ampel-Koalition geschaffen. Grötsch ist für die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt (BKA) und die Polizei beim Bundestag zuständig. Er und seine 20 Mitarbeiter sollen strukturelle Mängel aufdecken und sind Ansprechpartner für Bürger, die sich ungerecht behandelt fühlen.

Quelle: Stadt München