Der Richter Timothy Mazzei nannte Heuermann bei der Urteilsverkündung einen „abscheulichen und erbärmlichen Menschen“ und einen „Feigling“. Auf die Frage, ob er Reue empfinde, antwortete der Verurteilte mit „Ja“.
Das Gericht verhängte für jeden der drei Anklagepunkte wegen Mordes ersten Grades eine lebenslange Haftstrafe. Für vier weitere Anklagepunkte wegen Mordes zweiten Grades beträgt die Strafe 25 Jahre bis lebenslang. Heuermann hatte zunächst auf nicht schuldig plädiert, bevor er im April die Taten gestand – obwohl die Anklage ihm nur sieben Morde vorwarf.
Die Opfer waren Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren, die offenbar als Sexarbeiterinnen tätig waren. Einige lernte Heuermann über Anzeigen auf der Craigslist kennen. Die Morde blieben jahrelang unentdeckt; erst 2010 wurden am Gilgo Beach in New York die Überreste von vier Frauen gefunden. Zuvor galten alle Opfer als vermisst.
Der Fall des „Long-Island-Serienkillers“ wurde in zahlreichen True-Crime-Formaten aufgegriffen. Angehörige kritisierten, dass die Ermittlungen nur schleppend vorankamen – ihrer Ansicht nach, weil die Opfer Sexarbeiterinnen waren.
Quelle: www.bbc.com



