Wie der Tagesspiegel berichtet, feierte Schweden im mexikanischen Monterrey einen überzeugenden 5:1 (2:1)-Auftaktsieg gegen Tunesien. Die Mannschaft um die Star-Stürmer Viktor Gyökeres (FC Arsenal) und Alexander Isak (FC Liverpool) dominierte die Partie von Beginn an und zeigte sich spielfreudig. Für Schweden war es die Rückkehr auf die WM-Bühne nach dem verpassten Turnier in Katar 2022; zuletzt nahmen die Skandinavier 2018 in Russland an einer WM-Endrunde teil.
Bereits in der 7. Minute brachte Yasin Ayari die Schweden mit einem Traumtor unter die Latte in Führung. Nach einer halben Stunde legte Isak nach Gyökeres-Vorlage zum 2:0 nach – Tunesiens Torwart Abdelmouhib Chamakh sah bei dem Flachschuss unglücklich aus. Tunesien, mit Union Berlins Rani Khedira und Eintracht Frankfurts Ellyes Skhiri in der Startelf, kämpfte sich zurück: Omar Rekik, in der Jugend für Hertha BSC aktiv, erzielte per Kopf in der 43. Minute den Anschluss.
Nach der Pause kam Tunesien zunächst besser ins Spiel, doch ein schwerer Fehler von Skhiri unterbrach die Aufholjagd. Der 31-Jährige verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum im Zweikampf mit Isak, und Gyökeres bedankte sich mit dem 3:1 (59. Minute) – eine Vorentscheidung. Tunesien erholte sich nicht mehr. Der eingewechselte Wolfsburger Mattias Svanberg erzielte das 4:1, ehe Ayari in der Nachspielzeit (90.+6) den 5:1-Endstand besiegelte.
Trainer Graham Potter, der Brite auf der schwedischen Bank, sah eine geschlossene Mannschaftsleistung. Schweden übte viel Kontrolle aus und nutzte die individuelle Klasse seiner Topstürmer. Tunesien hingegen zeigte Moral, war fußballerisch aber unterlegen. In der starken Gruppe F sind die Niederlande und Japan die weiteren Gegner beider Teams – sie trennten sich zuvor 2:2.
Quelle: www.tagesspiegel.de



