Die Ukraine hat Deutschland nach der Absage der Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die USA die Lieferung von weitreichenden Drohnen und Raketen angeboten. Alonya Getmanschuk, die ukrainische Botschafterin bei der NATO, erklärte, dass ihr Land in der Lage sei, NATO-Länder mit effektiven Waffen zu versorgen.
Getmanschuk betonte, dass die Ukraine bereit sei, die Fähigkeitslücken der NATO zu schließen, insbesondere für Präzisionsangriffe. „Wir haben viel dazugelernt und können einzigartige Lösungen anbieten“, sagte sie. Diese Fähigkeiten seien besonders wichtig, da die USA aufgrund von Bestandsproblemen Schwierigkeiten haben, genügend Waffen bereitzustellen.
Im Juli 2024 hatten der damalige US-Präsident Joe Biden und der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz beschlossen, Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, um Russland abzuschrecken. Diese Entscheidung wurde jedoch von der Regierung unter Donald Trump nicht umgesetzt, was zu einer Lücke in der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands führte.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius äußerte die Notwendigkeit, diese Lücke zu schließen. Die Marschflugkörper sollten ursprünglich als Übergangslösung dienen, bis Europa eigene Systeme entwickelt hat.



