Laut der Erhebung stimmten 41 Prozent der Befragten der Aussage voll und ganz zu, dass es eine Gefahr für die Demokratie wäre, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Regierung käme. Weitere 12 Prozent stimmten eher zu. Damit sorgt sich insgesamt mehr als die Hälfte der Deutschen.
Die Sorge ist unterschiedlich verteilt: Während in Westdeutschland 57 Prozent entsprechende Sorgen äußern, sind es in Ostdeutschland nur gut 38 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede – Männer zeigen sich weniger besorgt als Frauen.
Eine knappe Mehrheit sprach sich zudem für die Brandmauer aus: 43 Prozent lehnten die Aussage, die CDU solle sich für eine Kooperation mit der AfD öffnen, überhaupt nicht ab, 8 Prozent eher nicht. Bei einer möglichen Öffnung zur Linkspartei sind die Meinungen gespalten: Vier von zehn Befragten lehnen dies ab, knapp vier von zehn stimmen zu.
Besonders kritisch sehen die Befragten die Folgen für Menschen mit Migrationsgeschichte: 43 Prozent stimmten voll und ganz zu, dass sich deren Sicherheitslage durch einen AfD-Wahlsieg verschlechtern würde, 15 Prozent eher. Ipsos befragte vom 26. bis 31. August bundesweit rund 2.100 Menschen; die Ergebnisse sind repräsentativ für Wahlberechtigte in Deutschland.
Quelle: www.zeit.de



