Bei den jüngsten US-Angriffen auf den Iran sind nach Angaben des staatlichen iranischen Fernsehens erneut Explosionen in der Stadt Bandar Abbas und auf der Insel Qeshm zu hören gewesen. Auch auf der Insel Lavan, wo sich eines der Ölexport-Terminals des Iran befindet, seien Detonationen gemeldet worden. Die Ölpreise stiegen nach den Angriffen, US-Rohöl verteuerte sich zeitweise um bis zu fünf Prozent.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte die Angriffe und erklärte, sie seien eine Reaktion auf „jüngste versuchte Angriffe der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) gegen die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus und gegen amerikanische Soldaten in der Region“. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Schläge als „groß und mächtig“ und drohte dem Iran auf seiner Plattform Truth Social mit weiteren, deutlich härteren Angriffen, sollte Teheran Vergeltung üben.
Ein Sprecher der Revolutionsgarden, zitiert von der Nachrichtenagentur Fars, sagte, die USA würden ihre jüngsten Angriffe „bereuen“. Das iranische Militär kündigte „vernichtende Schläge“ gegen die USA an, und die Nachrichtenagentur Tasnim meldete, eine „entscheidende Operation“ habe begonnen, bei der US-Stützpunkte und Interessen in der Region mit Raketen und Drohnen angegriffen würden. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte unterdessen neue Sanktionen gegen den Iran an, darunter eine Bankensanktion noch in dieser Woche.
Quelle: www.dw.com



