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Warum ein Deal zwischen dem Iran und den USA so schwer ist

Die Hoffnung auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran wächst, doch die Verhandlungen gestalten sich kompliziert. US-Präsident Donald Trump hat den Iran gewarnt, weitere Drohnenangriffe zu unterlassen.

Warum ein Deal zwischen dem Iran und den USA so schwer ist
Bild: tagesspiegel.de

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein mögliches Friedensabkommen sind von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Trotz wachsender Hoffnung auf eine Einigung, die möglicherweise den Krieg im Nahen Osten beenden könnte, bleibt die Situation angespannt. Wie der Tagesspiegel berichtet, haben US-Streitkräfte mehrere iranische Drohnen abgeschossen, die eine Bedrohung für die zivile Schifffahrt darstellten.

US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, weitere Drohnenangriffe gegen Schiffe in der Straße von Hormus zu unternehmen. Diese Drohnenangriffe könnten die Verhandlungen erheblich belasten. Das amerikanische Zentralkommando hat zudem Streifenflüge von Kampfjets im Nahen Osten gemeldet, um die Situation zu überwachen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Insidern zufolge bereits mehr als drei Milliarden Dollar für den Iran freigegeben, mit dem Ziel, die Spannungen zu reduzieren. Insgesamt könnten die VAE Zahlungen in Höhe von zehn bis 20 Milliarden Dollar zugesagt haben, um die Islamische Republik zu bewegen, ihre Angriffe auf den Golfstaat einzustellen.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat betont, dass die Verwaltung der Straße von Hormus nicht zu dem Status zurückkehren werde, den es vor dem Krieg gab. Er erklärte, dass der Iran sicherstellen werde, dass Schiffe, die durch die Straße fahren, eine sichere Passage haben. Beobachter warnen jedoch, dass der Iran möglicherweise hohe Gebühren für die Durchfahrt erheben könnte, was zu höheren Ölpreisen auf den Weltmärkten führen könnte.

Die Gespräche über ein Ende des Krieges zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite sind in vollem Gange. Araghtschi hat jedoch klargestellt, dass die Absichtserklärung mit den USA noch nicht unterzeichnet sei und Änderungen möglich sind. Ein Ende des Krieges an allen Fronten, einschließlich des Libanon, wird angestrebt.

Ein ranghoher Regierungsvertreter in Washington hat erklärt, dass die USA zu 80 bis 85 Prozent davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen ein Friedensabkommen mit dem Iran unterzeichnet wird. Dieses Abkommen würde eine erhebliche Lockerung von Sanktionen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte beinhalten.

Im Gegenzug würde sich Teheran bereit erklären, sein Atomprogramm abzubauen und sein atomares Material zu übergeben. Ein konkreter Ort und ein Datum für die mögliche Unterzeichnung des Abkommens sind jedoch noch nicht festgelegt worden. Europa könnte als möglicher Ort für die Unterzeichnung ins Spiel kommen.

Die Entwicklungen im Nahen Osten sind von großer Bedeutung für die internationale Gemeinschaft, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Stabilität in der Region und darüber hinaus haben könnten. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind daher von zentraler Bedeutung für die geopolitischen Beziehungen im Nahen Osten.

Quelle: www.tagesspiegel.de