Der topgesetzte Hamburger Alexander Zverev hat beim ATP-Rasenturnier in Halle die zweite Runde erreicht. Gegen den Tschechen Vit Kopriva setzte sich der 29-Jährige am Dienstag nach 2:09 Stunden mit 6:3, 4:6, 6:2 durch. Es war sein erster Auftritt seit dem Triumph bei den French Open in Paris.
„Rasen ist nie einfach für mich“, sagte Zverev nach der Partie auf dem Centre Court. „Aber ich habe gewonnen, das ist das Wichtigste.“ Den ersten Matchball nutzte der Olympiasieger von Tokio souverän. Bereits am ersten Turniertag war er im Doppel an der Seite des Marcelo Melo erfolgreich gewesen.
Im ersten Satz gelang Zverev ein frühes Break. Im zweiten Durchgang konnte er die Aufschlagschwächen seines Gegners nicht ausnutzen und gab den Satz ab. Im entscheidenden dritten Satz erkämpfte er sich beim Stand von 3:2 das entscheidende Break und brachte den Vorsprung ins Ziel.
Im Achtelfinale kommt es nun zu einem deutschen Duell: Zverev trifft auf Yannick Hanfmann. Der 34-jährige Karlsruher hatte zuvor überraschend den Joao Fonseca mit 6:2, 6:2 besiegt.
Das Rasenturnier in Westfalen hat Zverev in seiner Karriere noch nie gewonnen. Zweimal stand er im Finale: 2016 unterlag er Florian Mayer, ein Jahr später verlor er gegen Halle-Rekordsieger Roger Federer. In diesem Jahr peilt der Hamburger den ersten Titel an.
Halle dient Zverev als Vorbereitung auf Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli). Beim Rasen-Grand-Slam in London kam er bisher nie über das Achtelfinale hinaus. Im vergangenen Jahr scheiterte er bereits in der ersten Runde am Franzosen Arthur Rinderknech.
Quelle: www.ndr.de



