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Fast 42.000 Menschen suchten bei russischem Großangriff Schutz in Kyiver Metro

Bei einem massiven russischen Raketen- und Drohnenangriff auf Kyiv in der Nacht zum 15. Juni suchten fast 42.000 Menschen Schutz in den U-Bahn-Stationen der Stadt, wie die Ukrainska Pravda berichtet.

Fast 42.000 Menschen suchten bei russischem Großangriff Schutz in Kyiver Metro
Bild: uimg.pravda.com.ua

Nach Angaben der Stadtverwaltung suchten während des massiven Beschusses in der Nacht zum 15. Juni rund 42.000 Menschen, darunter 3.400 Kinder, in den Stationen der Kyiver Metro Schutz. 46 unterirdische Bahnhöfe dienen bei Luftalarm rund um die Uhr als Schutzräume. Besonders stark frequentiert waren die Stationen im Zentrum, während die zentralen Stationen wie Soloti Worota, Teatralna und Majdan Nesaleschnosti weniger überfüllt waren.

Der Angriff umfasste nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe insgesamt 681 Luftziele, von denen 632 abgefangen wurden. Bis 10:30 Uhr wurden fünf Tote und 34 Verletzte gemeldet, darunter zwei Kinder. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos, erklärte auf Facebook, der Zeitpunkt des Angriffs sei kein Zufall: Er fiel auf den Tag, an dem die Ukraine den ersten Verhandlungskluster für ihren EU-Beitritt eröffnete. „Der Zeitpunkt des russischen Angriffs spricht für sich. An dem Tag, an dem die Ukraine ihren ersten Verhandlungskluster mit der EU eröffnet, zeigt Moskau erneut, wovor es sich am meisten fürchtet: eine demokratische Ukraine, fest verankert in Europa“, so Kos.

Quelle: www.pravda.com.ua