Wie der Spiegel berichtet, wandte sich die 88-jährige Oscar-Preisträgerin am Freitag in New York an Konzertbesucher. Sie forderte sie auf, die Generalstaatsanwälte ihrer Bundesstaaten zu bitten, die Fusion von Paramount und Warner Brothers zu verhindern. Der Deal umfasst auch den Nachrichtensender CNN.
Fonda, die jahrelang mit dem verstorbenen CNN-Gründer Ted Turner verheiratet war, erklärte, sie habe ein persönliches Interesse an CNN und wolle dessen Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit bewahren. Die Übernahme sei „ein direkter Angriff auf die Redefreiheit und die Meinungsfreiheit“. Trump-Kritiker befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount seine redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.
Die Veranstaltung wurde vom „Committee for the First Amendment“ organisiert, das an den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung erinnert. Dieser garantiert Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit – Grundrechte, die Kritiker durch Trumps autokratische Tendenzen gefährdet sehen. Das US-Justizministerium hatte den Megadeal am Freitag genehmigt.
Quelle: www.spiegel.de



