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DAX seitwärts vor Fed-Entscheid – BMW mit Gewinnwarnung

Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) hat sich der DAX am Dienstag kaum bewegt. Wie die Tagesschau berichtet, schloss der Leitindex bei 24.934 Punkten mit einem hauchdünnen Plus von 0,1 Prozent.

DAX seitwärts vor Fed-Entscheid – BMW mit Gewinnwarnung
Bild: Tagesschau

Der DAX pendelte am Dienstag zwischen leichten Gewinnen und Verlusten, bevor er nahezu unverändert aus dem Handel ging. Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consorsbank sprach von „Berührungsängsten mit den 25.000 Punkten“ – es fehle ein „zündender Funke“ für den Ausbruch nach oben. Auch die Erholung an der Wall Street, wo starke Nachfrage nach Chip-Werten die Nasdaq antrieb, übertrug sich nicht auf den deutschen Markt.

Die Zurückhaltung der Anleger erklärte sich mit der ersten Pressekonferenz des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh. Im Vorfeld gingen die Märkte davon aus, dass die Fed den Leitzins unverändert lässt. „Die Märkte wollen vor allem wissen, ob die Fed unabhängig bleibt oder ob der politische Einfluss des Weißen Hauses zunimmt“, sagte Marktbeobachter Maximilian Wienke vom Broker eToro. Konjunkturdaten aus den USA – die Einzelhandelsumsätze stiegen im Mai um 0,9 Prozent (erwartet: 0,5 Prozent) – sorgten zwar für gute Stimmung jenseits des Atlantiks, beflügelten den DAX aber nicht.

Der Autobauer BMW (München) schockte die Börse mit einer Gewinnwarnung. Wegen der Krise am chinesischen Automarkt und der Folgen des Iran-Kriegs kappt der DAX-Konzern seinen Jahresausblick deutlich. Für die Autosparte rechnet BMW in diesem Jahr nur noch mit einer operativen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von ein bis drei Prozent – zuvor waren vier bis sechs Prozent angepeilt. Die Commerzbank kletterte dagegen an die Spitze des Leitindex.

EuroPulse berichtete am 15. Juni 2026 über die Drohung der Unicredit, bei der Commerzbank Vorstand und Aufsichtsrat auszutauschen (Unicredit droht Commerzbank mit Austausch von Vorstand und Aufsichtsrat).

Quelle: Tagesschau