Geschäftsführer Mathias Nobel begründet die umstrittene Regel mit der Sicherheit: Die Gäste müssten die Baderegeln verstehen und Anweisungen der Rettungsschwimmer befolgen können. „Wir müssen uns sicher sein, dass die Besucherinnen und Besucher unsere Baderegeln verstehen“, sagte Nobel der Deutschen Presse-Agentur. Bei Verständnisproblemen am Eingang werde im Einzelfall entschieden.
Anlass war ein Vorfall am vergangenen Wochenende: Nobel, selbst Rettungsschwimmer, rettete ein Kleinkind aus dem Wasser, das in viel zu tiefem Wasser war. „Unser See ist zum Teil 13 Meter tief. Das ist einfach gefährlich“, so Nobel. Seit Einführung der Regel vor wenigen Tagen seien vereinzelt Menschen nicht eingelassen worden.
Nobel betont, die Regel diene auch der Entlastung seiner Bademeister. In der Vergangenheit habe es Diskussionen gegeben, weil diese nicht dazu bereit gewesen seien, die Schwimmregeln einzeln in ein Übersetzungsprogramm zu sprechen. „Mein Personal ist so schon an der Grenze“, sagte der Geschäftsführer. Die Entscheidung sei auf Kritik gestoßen, doch Nobel bleibt konsequent: „Wir bleiben da aber konsequent.“
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