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Stromversorgung in Sewastopol nach ukrainischem Angriff unterbrochen

Die Ukraine hat ihre Angriffe auf russische Infrastruktur fortgesetzt. In der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim wurde die Stromversorgung unterbrochen.

Stromversorgung in Sewastopol nach ukrainischem Angriff unterbrochen
Bild: Tagesschau

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die Infrastruktur Russlands fort. Moskau nutzt die Krim als Nachschubbasis.

Gouverneur Michail Raswoschajew erklärte auf Telegram, dass die Energieinfrastruktur durch die nächtlichen Drohnenangriffe getroffen und beschädigt wurde. Zudem wurden mehrere Wohnblocks in der Stadt beschädigt. Aufgrund der Stromausfälle verkehrten keine Oberleitungsbusse in Sewastopol, und Raswoschajew rief die Eltern auf, ihre Kinder zu Hause zu behalten.

Das ukrainische Militär bestätigte, dass Drohnen das Hauptumspannwerk des Kraftwerks Sewastopol angegriffen haben. Medienberichten zufolge kam es auch in anderen Teilen der Krim zu Stromausfällen nach einem Drohneneinschlag in einem Kraftwerk. Am Vortag hatte die Ukraine eine wichtige Eisenbahnbrücke über den Nord-Krim-Kanal zerstört.

Durch vermehrte ukrainische Attacken wird auf der Krim insbesondere Treibstoff knapp. Auch in den angrenzenden russisch besetzten Gebieten der Region Cherson ist die Stromversorgung teilweise oder vollständig unterbrochen, wie der dortige Russland-Vertreter Wladimir Saldo mitteilte.

Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine. Kiew wehrt sich gegen die Invasion auch mit Drohnenangriffen gegen strategisch wichtige Anlagen im russischen Hinterland. Ziel dieser Schläge ist es, dem russischen Militär die Treibstoffversorgung zu erschweren. In der Ukraine sind unterdessen bei russischen Drohnenangriffen mehrere Menschen getötet worden. In der nordukrainischen Region Sumy starben ein 13-jähriger Junge, sein Vater und seine Großmutter.

Quelle: Tagesschau