Die Olympiapark GmbH hatte bereits vor dem WM-Start erklärt, dass ein Public Viewing wie zur Europameisterschaft 2024 kaum durchführbar sei. Das Olympiastadion ist wegen Sanierungsarbeiten nicht nutzbar, und der Hans-Jochen-Vogel-Platz wird während der Spielzeit von Events wie dem Münchner Sommernachtstraum oder Konzerten der Toten Hosen belegt. Das Sechzehntelfinale der deutschen Nationalmannschaft am 29. Juni fällt zudem in die Abbauphase des Actionsport-Festivals Mash, danach wird für Konzerte umgebaut.
Auch die Allianz Arena des FC Bayern steht nicht zur Verfügung. Das Stadion dient derzeit als Ausweichspielstätte für Großveranstaltungen, die sonst im Olympiastadion stattfänden. Bis zum 17. Juli läuft eine Konzertphase, deren Bühnenaufbau danach wieder rückgebaut werden muss. Auf SZ-Anfrage hieß es aus der Presseabteilung: „Aus diesem Grund ist es uns logistisch und zeitlich leider nicht möglich, im fraglichen Zeitraum ein Public Viewing in der Allianz Arena umzusetzen.“
Als letzter möglicher Ort bliebe die Theresienwiese. Doch das Referat für Arbeit und Wirtschaft erklärte, dass ab dem 29. Juni der Aufbau für das Oktoberfest beginne. Während dieser Zeit sei die Theresienwiese für Veranstaltungen nicht nutzbar, auch um die Querungsmöglichkeiten für Anwohner zu gewährleisten. Zudem spiele Lärmschutz eine Rolle. Fans müssen daher auf Public Viewing in Bars, Biergärten oder zu Hause ausweichen.
Quelle: www.sueddeutsche.de



