, erlebten Tankstellen in Nordrhein-Westfalen einen Ansturm. Autofahrer wollten noch vor dem Auslaufen des staatlichen Kraftstoffbonus um Mitternacht günstig tanken.
Die Autos standen vom Kreisverkehr an der Barbarossastraße bis zur Einfahrt. Auch die Gegenfahrbahn war blockiert, weil Fahrzeuge von der Tankstelle nach links abbogen. Radwege wurden unpassierbar, Passanten blieben staunend stehen.
Radfahrer hatten kein Durchkommen.
Wartezeiten und leere Zapfsäulen
An der Star-Tankstelle in Siegburg-Stallberg war kurzfristig kein Sprit mehr verfügbar. Er hatte mit dem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet, aber wegen Terminen am Morgen erst vormittags tanken können.
Er hatte es bereits bei zwei anderen Stationen versucht, aber die waren noch voller. Er ärgerte sich über die lange Wartezeit und seine eigene Kurzsicht, erst spät zu tanken.
Polizei und Tankstellenpersonal im Dauereinsatz
Neben der bft-Tankstelle an der Hennefer Straße betraf dies eine weitere bft-Tankstelle in Neunkirchen-Seelscheid und eine Star-Tankstelle an der Siegstraße. Die Einfahrt zur Station sei sehr kurz, in Kombination mit parkenden Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite reiche der Platz nicht. Die Polizei müsse sicherstellen, dass Rettungswagen durchkommen.
Vier Stunden lang herrschte nahezu durchgehend Hochbetrieb. Für Pausen blieb keine Zeit. Trotz des Andrangs seien die Kunden freundlich geblieben. Sie selbst hatte bereits frühmorgens an einer 24-Stunden-Selbstbedienungstankstelle in Königswinter getankt.
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Quelle: www.zeit.de



