Die Ermittler des Territorialen Büros für wirtschaftliche Sicherheit (BEB) in Kyiv haben eine systematische Betrugsmasche aufgedeckt. Wie das BEB mitteilte, wurden Fahrzeuge als humanitäre Hilfe für die Streitkräfte der Ukraine deklariert, tatsächlich aber über soziale Netzwerke verkauft. Die Täter umgingen so die Zahlung von Zöllen und Steuern.
Nach Angaben der Behörde sind bislang mehr als 300 illegal eingeführte Autos bekannt. Der entgangene Zoll beträgt über 50 Millionen Griwna. Die Ermittler prüfen zudem, ob das Netzwerk für die Einfuhr von mehr als 3.000 Fahrzeugen verantwortlich ist. Die mutmaßlichen Täter nutzten kontrollierte Wohltätigkeitsorganisationen und legten den Zollbehörden gefälschte Garantieschreiben vor, die angeblich von Militäreinheiten stammten.
Bei Durchsuchungen in der Stadt Riwne und der umliegenden Region beschlagnahmten die Beamten Fahrzeuge, Computer, Dokumente, Siegel von Hilfsorganisationen sowie mutmaßlich aus der Straftat stammende Gelder. Vier Verdächtige wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft, können jedoch gegen Kaution freikommen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: 24tv.ua



