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Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben

Drohnen verändern das Schlachtfeld in der Ukraine grundlegend. Der Einsatz von Drohnen hat den Krieg fundamental verändert und könnte einen Epochenwechsel in der Kriegsführung darstellen.

Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben
Bild: img.zeit.de

Drohnen haben das Schlachtfeld in der Ukraine grundlegend verändert. Hobbydrohnen wurden zu tödlichen Waffen umfunktioniert, die die Todeszone zwischen den Fronten immer weiter ausdehnen. Panzer sind nahezu verschwunden, da eine billige Drohne einen teuren Kampfpanzer zerstören kann. Die Ukraine setzt Drohnen gezielt ein, um Druck auf Russland auszuüben und den Krieg zu beenden. Die Entwicklung von KI-gestützten Drohnen markiert einen Epochenwechsel in der Kriegsführung, der auch die deutschen Verteidigungsstrategien bloßstellt. Die Ukraine wird zum Labor für Kriegstechnik und Strategie, und die Zukunft des Krieges liegt in unbemannten Systemen und Algorithmen.

In einem lichtdurchfluteten Raum, weit weg von der Front, sitzen zwei junge Männer an einem Schreibtisch und machen sich bereit für ihren achten Drohnenflug an diesem Tag. Sie gehören zum ukrainischen Bataillon »Da-Vinci-Wölfe«, das aktuell in der Oblast Dnipropetrowsk kämpft. Ihr Auftrag: Nachschub an die Infanteristen in ihren Stellungen liefern. In der Todeszone, in der russische und ukrainische Drohnen jedes Fahrzeug sofort angreifen und zerstören, kommen Wasser, Lebensmittel, Verbandszeug und Munition fast nur noch aus der Luft. Zwei Stellungen sollen Pilot und Navigator anfliegen mit ihrem schweren Bomber, wie dieser Drohnentyp heißt. In jeder warten ukrainische Soldaten auf das Paket, ohne das sie nicht überleben könnten.

Quelle: www.zeit.de