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KI-Tokenkosten: Viele Chefs haben keinen Überblick

Rund einem Drittel der Führungskräfte fällt es laut einer KPMG-Umfrage schwer, die Kostenstrukturen der KI-Nutzung in ihrem Unternehmen zu durchschauen. 42 Prozent haben nur einen teilweisen Überblick über die KI-Ausgaben.

KI-Tokenkosten: Viele Chefs haben keinen Überblick
Bild: heise.cloudimg.io

Rund einem Drittel der Führungskräfte fällt es laut einer KPMG-Umfrage schwer, die Kostenstrukturen der KI-Nutzung in ihrem Unternehmen zu durchschauen. 42 Prozent haben nur einen teilweisen Überblick über die KI-Ausgaben.

Je stärker sich Künstliche Intelligenz in Unternehmen ausbreitet, desto drängender wird die Frage nach den Kosten. Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft KPMG unter mehr als 2.000 Führungskräften aus 20 Ländern hat fast ein Viertel (23 Prozent) Schwierigkeiten mit nutzungsabhängigen Kosten. 42 Prozent gaben an, nur einen teilweisen Überblick über die KI-Ausgaben zu haben.

Viele Firmen haben bereits reagiert: 53 Prozent nutzen Dashboards zur Überwachung der KI-Kosten, 54 Prozent integrieren Kostenprüfungen in die Genehmigungsverfahren für KI-Projekte. Unternehmen mit solchen Maßnahmen erzielen deutlich häufiger einen nachweisbaren Return on Investment (ROI) – 15 Prozent gegenüber nur 3 Prozent ohne Kontrolle. Insgesamt können im Schnitt 7 Prozent einen messbaren Ertrag aus KI vorweisen.

Trotz unklarer Kosten bleibt KI das Top-Thema für Investitionen: 79 Prozent der Führungskräfte nennen sie als zentralen Bereich für neue Ausgaben. Allerdings haben 49 Prozent wegen Kostenbedenken bereits KI-Projekte gebremst, pausiert oder verkleinert. 22 Prozent ziehen günstigere KI-Modelle in Betracht, etwa quelloffene chinesische Modelle wie GLM 5.2 oder Kimi K2.7.

Rob Fisher, Global Head of Advisory bei KPMG, resümiert: „KI ist mittlerweile ebenso sehr eine Priorität im Finanzmanagement wie im Technologiebereich. Das eigentliche Risiko besteht nicht darin, in KI zu investieren, sondern darin, dies ohne Kostentransparenz und ohne Verständnis für die wirtschaftlichen Aspekte der KI zu tun.“

Quelle: www.heise.de