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Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg: Sanierung verzögert sich erneut

Die Deutsche Bahn muss die Wiedereröffnung der Strecke Nürnberg-Regensburg verschieben. Wie der Konzern mitteilte, bleibt die seit Februar gesperrte Verbindung nun bis zum 31. Juli zu.

Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg: Sanierung verzögert sich erneut
Bild: img.zeit.de

Die Deutsche Bahn muss die Wiedereröffnung der Strecke Nürnberg-Regensburg verschieben. Wie der Konzern mitteilte, bleibt die seit Februar gesperrte Verbindung nun bis zum 31. Juli zu.

Die Deutsche Bahn hat eine weitere Verzögerung bei der Sanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg eingeräumt. Ursprünglich sollte die Verbindung am Freitag wieder in Betrieb gehen, doch Sicherheitsprüfungen an den Stellwerken machen einen späteren Termin nötig. Der bundeseigene Konzern gab als neuen Eröffnungstag den 31. Juli an. Bis dahin ersetzen Busse die Züge, und der Fernverkehr wird umgeleitet.

Gerd-Dietrich Bolte, bei der Bahn-Tochter InfraGo für die Infrastrukturplanung zuständig, entschuldigte sich für die Verzögerung. „Wir bitten in aller Form um Entschuldigung“, sagte er. „Gleichzeitig gilt: Sicherheit steht im Eisenbahnbetrieb an erster Stelle.“ Er versprach, die restlichen Arbeiten in Bayern so schnell wie möglich abzuschließen.

Es ist bereits die zweite Verspätung bei den sogenannten Generalsanierungen in diesem Jahr. Erst im Juni war die Strecke Hamburg–Berlin nach einer sechswöchigen Modernisierung mit Verspätung wieder in Betrieb gegangen – damals hatte Frost die Tiefbauarbeiten behindert. Das Sanierungskonzept der Bahn steht bei Wettbewerbern und Teilen der Politik in der Kritik, weil es für den Güterverkehr lange Umwege vorsieht und Fahrgäste stark belastet.

Quelle: www.zeit.de