
Der historische Durchbruch der ukrainischen Kämpfer, die als einzige Vertreter Bayerns in der K-1-Disziplin der deutschen Nationalmannschaft antreten, blieb auch bei den Parlamentariern nicht unbemerkt. Zuvor waren die Athleten und der Cheftrainer des Clubs, Karen Dalaloyan, in den bayerischen Landtag eingeladen worden.

Initiator des Treffens war der Abgeordnete für Oberbayern, Matthias Bonigut. Für die Sportler des KARS-Clubs war der Besuch im Landtag ein bedeutendes Ereignis. Sie hatten nicht nur die Gelegenheit, sich mit den Parlamentariern auszutauschen, sondern durften auch persönlich an einer Sitzung im Plenarsaal teilnehmen.

Die Abgeordneten gratulierten Illia und Filipp persönlich zu ihren herausragenden sportlichen Leistungen und wünschten ihnen viel Erfolg für die bevorstehende WAKO-Weltmeisterschaft, die im September in Italien stattfindet. Nach Ansicht der Politiker sind die Erfolge des KARS-Clubs ein hervorragendes Beispiel für soziale Integration durch Sport. „Die Unterstützung junger Sportler ist unglaublich wichtig. Allein in München leben fast 60.000 Ukrainer“, betonte der Vizepräsident des Landtags, Markus Rinderspacher. „Sport ist etwas, das verbindet, die Menschen von der Straße holt und die gegenseitige Verständigung fördert. Das sind großartige Sportler, und es ist wichtig, dass sie die notwendige Unterstützung erhalten.“

Die Landtagsabgeordnete Christiane Feichtmeier unterstrich ebenfalls ihre Bereitschaft, den Club zu unterstützen: „Für mich ist es sehr wichtig, dass wir ukrainische Jugendliche in unsere Sportmaßnahmen integrieren. Ich werde dafür kämpfen, dass sich das Kickboxen weiterentwickelt, denn dann haben wir mehr Möglichkeiten, staatliche Mittel für das Training bereitzustellen.“
Thema des Dialogs war auch der akute Mangel an Trainingsinfrastruktur in München.
Der Cheftrainer des KARS-Clubs, Karen Dalaloyan, bewertete das Treffen als äußerst nützlich: „Im Parlament hat man von unseren Jungs und unserer Organisation erfahren. Unsere Sache ist gut, wohltätig und notwendig, deshalb glauben wir, dass alles klappen wird.“ Nun können sich die Athleten ganz auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren – den Kampf um die Medaillen bei der Weltmeisterschaft in Italien.



