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Eisbachwelle in München: Surfen wieder erlaubt

Nach einer missglückten Bachauskehr im Herbst und monatelangem Streit ist das Surfen auf der Münchner Eisbachwelle am Haus der Kunst ab sofort wieder unter Auflagen erlaubt. Eine entsprechend angepasste Allgemeinverfügung von Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) ist am Freitag in Kraft getreten.

Eisbachwelle in München: Surfen wieder erlaubt
Bild: BR

Nach einer missglückten Bachauskehr im Herbst und monatelangem Streit ist das Surfen auf der Münchner Eisbachwelle am Haus der Kunst ab sofort wieder unter Auflagen erlaubt. Eine entsprechend angepasste Allgemeinverfügung von Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) ist am Freitag in Kraft getreten.

Die Welle hatte sich nach einer zu gründlichen Reinigung des Bachbetts durch das städtische Baureferat im Oktober nicht mehr wie gewohnt aufgebaut. Surfer halfen mit nicht genehmigten Einbauten nach, die die Stadt wieder entfernen ließ. Letztlich einigten sich beide Seiten darauf, in genehmigten Versuchen zu testen, welche Einbauten geeignet sind. Nun ist die Welle von selbst wieder da: „Jetzt hat die Natur mitgespielt, und die Welle ist wieder da“, so Krause. Er betonte, das Surfen am Eisbach sei Teil des Münchner Lebensgefühls und die Welle ein Wahrzeichen der Stadt.

Der Surfclub München zeigte sich auf Instagram erleichtert: „Die Welle ist zurück. Wir sind glücklich, erleichtert und zutiefst dankbar.“ Der Spot sei ein Symbol der Münchner Surfkultur. Gleichzeitig würden die Vorgaben der Stadt in der Szene von vielen kritisch gesehen. Die Welle war nach einem tödlichen Unfall vor einem Jahr, bei dem eine 33-jährige Surferin ums Leben kam, vorübergehend gesperrt worden. Die Staatsanwaltschaft fand keine klare Unfallursache.

Für das Surfen gelten weiterhin Regeln: eine selbstlösende Leash ist Pflicht, und zwischen 22 und 5:30 Uhr ist das Surfen untersagt. Unerlaubte Einbauten oder Vandalismus können laut Stadt eine sofortige erneute Sperrung erforderlich machen. Die Freigabe kommt überraschend schnell: Krause hatte zum Jahrestag des Unfalls noch eine Lösung bis zu den Sommerferien in Aussicht gestellt.

Quelle: BR