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SPD kritisiert Familiennachzug-Regelung als zu streng

Die SPD hat die Regelung zum Familiennachzug für Geflüchtete mit eingeschränktem Schutzstatus als zu streng kritisiert. Vor einem Jahr setzte die Regierung ein Stoppsignal für den Nachzug dieser Personen.

SPD kritisiert Familiennachzug-Regelung als zu streng
Bild: tagesspiegel.de

Die SPD hat die Regelung zum Familiennachzug für Geflüchtete mit eingeschränktem Schutzstatus als zu streng kritisiert. Vor einem Jahr setzte die Regierung ein Stoppsignal für den Nachzug dieser Personen.

Die SPD-Fraktion hat die Regelung zum Familiennachzug für Geflüchtete mit eingeschränktem Schutzstatus als zu streng kritisiert. Vor einem Jahr setzte die Bundesregierung ein Stoppsignal für den Nachzug dieser Personen. Die migrationspolitische Sprecherin Rasha Nasr sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass die restriktiven Regelungen zu wenigen erfolgreichen Anträgen führten und die zulässigen Trennungszeiten für Kinder und Eltern unzumutbar seien.

Nasr forderte: „Klar ist: Die Regelung kann nicht über zwei Jahre hinaus verlängert werden.“ Sie forderte: „Schon jetzt muss damit begonnen werden, die liegen gebliebenen Anträge so vorzubereiten, dass nach Auslaufen der Regelung im Sommer 2027 keine weiteren Wartezeiten entstehen.“

Der Kinderbeauftragte der SPD-Fraktion, Truels Reichardt, äußerte ebenfalls die Forderung, den Familiennachzug umfassend wiederherzustellen. Er sagte: „Denn der besondere Schutz der Familie steht im Grundgesetz.“ Es gehe lediglich darum, die Kernfamilie zusammenzuführen.

Quelle: www.tagesspiegel.de