US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. In der Nacht zu Donnerstag kündigte er an, dass jedes Land, das das Überleben des Mullah-Regimes unterstütze, mit „gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen müsse.
Die entscheidende Frage ist jedoch, ob Trumps Wirtschaftskrieg ohne China überhaupt Wirkung entfalten kann. und hat sich bisher geweigert, sich den US-Sanktionen vollständig anzuschließen. Ohne chinesische Kooperation bleiben die Sanktionen löchrig.
und dürfte sich kaum von Washington erpressen lassen. Die USA haben zwar versucht, auch chinesische Unternehmen unter Druck zu setzen, doch Peking hat bisher keine Anstalten gemacht, seine Handelsbeziehungen zu Teheran aufzugeben.
Hinzu kommt, dass und nicht mehr so stark von Ölexporten abhängig ist wie früher. Auch wenn die Sanktionen schmerzen, verfügt Teheran über Alternativen, insbesondere über den Handel mit Russland und anderen Partnern.
Ein Wirtschaftskrieg, der China nicht einschließt, wird den Iran kaum in die Knie zwingen. Die USA müssten Peking zu Zugeständnissen bewegen, doch dafür fehlen bislang die Hebel.
Quelle: www.faz.net



