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Großkonzerne fordern von Schwarz-Rot schnelle Reformen

Audi, Siemens und weitere Großkonzerne sowie Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief auf, Reformen „schleunigst“ umzusetzen. Wie die Mediengruppe Bayern berichtet, kritisieren sie unter anderem die hohe Beitragsbelastung in der Sozialversicherung.

Großkonzerne fordern von Schwarz-Rot schnelle Reformen
Bild: Tagesschau

Audi, Siemens und weitere Großkonzerne sowie Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief auf, Reformen „schleunigst“ umzusetzen. Wie die Mediengruppe Bayern berichtet, kritisieren sie unter anderem die hohe Beitragsbelastung in der Sozialversicherung.

Das Schreiben richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sowie die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien. Unterzeichnet haben es laut Mediengruppe Bayern unter anderem Audi, BMW, ZF, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und Eberspächer.

Die Unternehmen und Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg verlangen, dass angekündigte oder im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben „schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“ umgesetzt werden. Wegen hoher Energiekosten und sich wandelnder Rahmenbedingungen stünden die Betriebe unter erheblichem Druck, heißt es in dem Schreiben, aus dem die Mediengruppe Bayern zitiert.

Die Beitragsbelastung in der Sozialversicherung liege mit über 42 Prozent auf einem Höchststand. Es sei „inakzeptabel“, dass sie trotz stabiler Beitragssätze steige, weil die Beitragsbemessungsgrenzen angehoben würden, kritisieren die Unterzeichner. Auch die Verbandsspitzen der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber sowie Südwestmetall aus Baden-Württemberg haben sich angeschlossen.

Quelle: Tagesschau