Das Urteil erging am Donnerstag am Landesgericht für Strafsachen Wien. Die Angeklagten waren dem gestürzten Machthaber Baschar al-Assad unterstellt und für Verbrechen an Oppositionellen verantwortlich.
Einer der Verurteilten war der frühere Geheimdienstchef der Stadt Raqqa. Die Taten umfassen Folter und sexuelle Übergriffe, die an Gegnern des Assad-Regimes begangen wurden.
Der Prozess stützt sich auf das Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit, das die Verfolgung schwerer Menschenrechtsverletzungen unabhängig vom Tatort erlaubt. Österreich wendet dieses Prinzip seit Jahren an.
Quelle: www.dw.com



