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Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate

Familienministerin Karin Prien plant, die Bezugsdauer des Elterngeldes von 14 auf zwölf Monate zu kürzen. Mutter und Vater sollen künftig jeweils mindestens drei Monate Elternzeit nehmen müssen, um die volle Leistung zu erhalten.

Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate
Bild: img.zeit.de

Familienministerin Karin Prien plant, die Bezugsdauer des Elterngeldes von 14 auf zwölf Monate zu kürzen. Mutter und Vater sollen künftig jeweils mindestens drei Monate Elternzeit nehmen müssen, um die volle Leistung zu erhalten.

Der Gesetzentwurf von Familienministerin Karin Prien (CDU) sieht vor, dass Paare die Leistung künftig maximal zwölf Monate erhalten – zwei Monate weniger als bisher. Verzichtet ein Elternteil auf die Mindestzeit von drei Monaten Elternzeit, verkürzt sich der Bezug auf neun Monate. Bislang reichten zwei Monate pro Elternteil für den vollen Zeitraum.

Die geplante Anhebung der Höchstsumme auf 1.900 Euro im Monat gleicht die Preissteigerungen nicht aus, da das Elterngeld seit seiner Einführung 2007 nicht angepasst wurde. Der Anteil der Väter, die Elterngeld beziehen, bleibt trotz der Reform gering.

Quelle: www.zeit.de