Olena und ihre Familie verloren ihr Zuhause in Huliaipole, als russische Truppen die Stadt zerstörten. Sie kauften daraufhin ein altes Haus, das sie nun aufwendig sanieren. Wie die Ukrainerin in sozialen Netzwerken mitteilte, beliefen sich die Kosten für das Dach auf 414.266 Hrywnja, der Anbau schlug mit 336.100 Hrywnja zu Buche.
Allein für das Dach mit einer Fläche von 156 Quadratmetern gaben die Eigentümer 132.800 Hrywnja für Holz, 155.400 Hrywnja für die Handwerker und 117.000 Hrywnja für Metallziegel, Schneefanggitter und Schrauben aus. Die restlichen Kosten entfielen auf Membranen und Befestigungsmaterial. Beim Anbau waren die teuersten Posten das Mauerwerk aus Gasbetonsteinen (82.000 Hrywnja), die Steine selbst (80.700 Hrywnja) sowie Fundament und Schalung (69.200 Hrywnja). Beton mit Lieferung kostete 65.600 Hrywnja, Bewehrungsstahl 20.000 Hrywnja.
Nach diesen Arbeiten ist das Budget der Familie fast erschöpft, obwohl noch der Innenausbau ansteht. Die Familie möchte bis zum Herbst einziehen und plant, einen Teil der weiteren Arbeiten selbst zu erledigen. Eine zusätzliche Hürde: Beim Einbau der Fenster stellte sich heraus, dass die Wände im Anbau uneben sind – eine Lösung ist noch nicht gefunden.
Das alte Landhaus, das zuvor überwuchert und verlassen war, verwandelt die Familie seit drei Jahren Schritt für Schritt in ein modernes Zuhause. Sie haben das Grundstück erneuert, die Versorgungsleitungen ausgetauscht und Teile des Innenraums gestaltet. Innen wurden einige Zwischenwände entfernt, um den Grundriss zu ändern und die Konstruktion zu verstärken. Die Renovierung in einigen Räumen läuft noch, doch die Zimmer werden nach und nach in hellen Weiß-Grün-Tönen eingerichtet.
Quelle: 24tv.ua



