Grund für den Anstieg ist ein hitzebedingt steigender Stromverbrauch bei gleichzeitigem Rückgang der Windstromerzeugung. Am Abend fällt zudem die Solarstromproduktion aus. An der Strombörse stiegen die Preise am Day-Ahead-Markt gegen 20.45 Uhr auf zeitweise mehr als 70 Cent je Kilowattstunde.
Besonders betroffen sind Unternehmen mit hohem Stromverbrauch in den Abendstunden. Patrick Schöwe, Pressesprecher des Energieanbieters Scholt Energy, führt die Preissteigerung vor allem auf die anhaltende Hitze zurück: „Bei so einer Hitzewelle darf man den Kühlbedarf nicht unterschätzen“, erläutert er.
Ursache ist die große Abhängigkeit von schwankenden Erzeugungsmengen bei Solar- und Windstrom. Da die Temperaturen im Wochenverlauf weiter steigen und vielerorts Klimaanlagen laufen, dürften die Preise zunächst hoch bleiben.
Quelle: Tagesschau



