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Iran: Peseschkian sieht Rahmenabkommen mit USA als diplomatischen Sieg

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das Rahmenabkommen mit den USA als diplomatischen Sieg für sein Land bezeichnet. Wie der Deutschlandfunk berichtet, sieht er darin eine Chance, die nicht verstreichen dürfe.

Iran: Peseschkian sieht Rahmenabkommen mit USA als diplomatischen Sieg
Bild: bilder.deutschlandfunk.de

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das kürzlich erzielte Rahmenabkommen mit den USA als einen diplomatischen Sieg für sein Land bezeichnet. Wie der Deutschlandfunk berichtet, erklärte er, diese Chance dürfe nicht verstreichen gelassen werden. Das Abkommen sieht unter anderem ein Ende der Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran vor.

Peseschkian, der seit Juli 2024 im Amt ist, gilt als moderater Politiker, der auf eine Entspannung der Beziehungen zum Westen setzt. Das Rahmenabkommen war nach monatelangen indirekten Verhandlungen zustande gekommen. Es umfasst erste Schritte zur Deeskalation, während über zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm noch gesprochen werden soll.

Die USA und der Iran sind seit der Islamischen Revolution 1979 verfeindet. Der autoritär regierte Staat im Nahen Osten hat die Feindschaft zu Israel und den USA in seiner Staatsideologie verankert. Das Abkommen könnte die regionale Dynamik verändern, bleibt aber fragil, da beide Seiten tiefes Misstrauen hegen.

Quelle: www.deutschlandfunk.de