Do., 02 Juli 2026 Kyjiw 23:51Berlin 22:51London 21:51 UKR / DE / EN

Juristin aus Bayern wird Präsidentin des Bundesgerichtshofs

Die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichtshofs Bamberg, Karin Angerer, wird Präsidentin des Bundesgerichtshofes (BGH). Das teilte das bayerische Justizministerium mit.

Juristin aus Bayern wird Präsidentin des Bundesgerichtshofs
Bild: abendzeitung-muenchen.de

Die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichtshofs Bamberg, Karin Angerer, wird Präsidentin des Bundesgerichtshofs (BGH). Die 62 Jahre alte gebürtige Würzburgerin soll ihr Amt am 1. September antreten. Den Beschluss des Bundeskabinetts teilte das bayerische Justizministerium mit. Zuvor war Angerer Mitte Juni vom Bundesrichterwahlausschuss zur Bundesrichterin gewählt worden.

„Ich freue mich sehr, dass künftig eine herausragende Juristin aus Bayern Deutschlands oberstes Gericht für Zivil- und Strafverfahren führt. Dr. Karin Angerer ist eine exzellente Wahl und eine äußerst erfahrene Führungskraft“, sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). Angerer begann ihre juristische Karriere 1993 und war unter anderem in München als Staatsanwältin und Richterin tätig. Sie leitete verschiedene Referate im Justizministerium des Freistaats und war Vizepräsidentin des Landgerichts München II, bevor sie 2023 als Präsidentin nach Bamberg wechselte.

Der BGH ist das oberste Gericht der Bundesrepublik im Bereich der Zivil- und Strafrechtspflege. Seit 2014 steht Präsidentin Bettina Limperg an der Spitze des Gerichts. Ihre Amtszeit endet am 31. August. Der BGH wurde 1950 gegründet und hat seinen Sitz in Karlsruhe.

Quelle: Stadt München