Die Entscheidung fiel am kanadischen Nationalfeiertag, dem Canada Day, genau eine Woche nachdem CBC/Radio-Canada als neuestes Mitglied in die EBU aufgenommen wurde. Damit ist der Sender berechtigt, am populären Musikwettbewerb teilzunehmen.
Kanada wird das erste neue nichteuropäische Teilnehmerland seit Australien im Jahr 2015 sein. Auch Israel nimmt seit 1973 regelmäßig teil, Marokko war 1980 einmal dabei. Die Popularität des ESC reicht längst über Europa hinaus: Beim letzten Wettbewerb im Mai landete Kanada unter den Top Drei der „Rest der Welt“-Abstimmung.
Marie-Philippe Bouchard, President and CEO of CBC/Radio-Canada, erklärte in einer Pressemitteilung: „Our participation in the Eurovision Song Contest, starting next year in Bulgaria, will allow Canadian talent to be showcased on one of the most storied music stages in the world.“ Die Auswahl des kanadischen Beitrags soll später in diesem Jahr bekanntgegeben werden.
Kanadische Künstler haben bereits mehrfach auf der ESC-Bühne gestanden: Céline Dion gewann 1988 für die Schweiz, Natasha St-Pier und La Zarra traten 2001 und 2023 für Frankreich an. Der kanadische Finanzminister François-Philippe Champagne betonte, der ESC biete „a platform for Canada to shine“ – in Zeiten erhöhter diplomatischer Spannungen mit den USA.
Quelle: www.dw.com



