Christophe Leribault, der seit etwa vier Monaten als Direktor des Louvre tätig ist, hat vor einer Kommission des französischen Senats auf die dringende Notwendigkeit von Investitionen hingewiesen. Er bezeichnete das Museum als „am Ende seiner Kräfte“ und betonte, dass zahlreiche technische Anlagen und Infrastrukturen veraltet seien.
„Trotz des täglichen Engagements der Mitarbeiter ist der Louvre außer Atem“, erklärte Leribault. Um den Betrieb des Museums langfristig zu sichern, sind umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen erforderlich. Die Institution sieht sich einer regelrechten Investitionsmauer gegenüber.
Zusätzlich zu den technischen Herausforderungen belasten auch Streiks und Sicherheitsprobleme die Arbeit im Museum. Im vergangenen Oktober wurden Juwelen im Wert von etwa 88 Millionen Euro aus dem Louvre gestohlen, was die Sicherheitslage weiter verschärft hat.
Mit jährlich rund neun Millionen Besuchern gehört der Louvre zu den wichtigsten Kulturinstitutionen weltweit. Leribaults Warnungen verdeutlichen die Dringlichkeit, die notwendigen Schritte zur Sicherung des Museums zu unternehmen.
Mai über die Herausforderungen, mit denen der Louvre konfrontiert ist, und die Notwendigkeit von Investitionen, um die Zukunft des Museums zu gewährleisten.
Quelle: www.zeit.de



