, verlor die deutsche Nationalmannschaft ihr WM-Spiel gegen Ecuador mit 1:2. Das entscheidende Gegentor fiel in der 77. Minute, als Manuel Neuer den Ball fangen wollte, aber ins Leere griff. Der ecuadorianische Stürmer Gonzalo Plata spitzelte den Ball mit dem linken Fuß ins Netz.
Neuer wies die Kritik an seiner Aktion entschieden zurück. „Nee!“, antwortete der 40-Jährige auf die Frage, ob er den Fehler auf seine Kappe nehme. Er sprach von einer „ganz normalen Situation“ und erklärte: „Jeder Torwart, der mal gespielt hat, weiß, dass ich mich so zum Ball hinstellen muss und den so versuchen muss zu fangen.“ Den Torschützen habe er von hinten nicht gesehen. Bundestrainer Julian Nagelsmann stellte sich hinter seinen Torwart und bezeichnete die Situation als „extrem undankbar“.
Die Bilanz der Vorrunde fällt für Neuer durchwachsen aus: drei Spiele, vier Gegentore, keine Weltklasse-Paraden. Nagelsmann hielt jedoch an seiner Entscheidung fest, den zurückgetretenen Torwart zurückzuholen. „Es ist bis jetzt noch kein Torwartspiel dabei gewesen“, sagte er und meinte, dass die ersten drei Gegentore kaum haltbar gewesen seien. Das Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr MESZ) könnte für Deutschland bereits das letzte Spiel des Turniers sein.
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