Die Feuerwehr hatte den Brand auf einem ehemaligen Schießplatz bei Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) am Morgen für gelöscht erklärt. Allerdings entdeckten die Einsatzkräfte bei Kontrollfahrten im nördlichen Teil der rund 120 Hektar großen Fläche weitere Brandherde und Rauchschwaden.
Die Einsatzleitung hat daraufhin Verstärkung aus Neubrandenburg angefordert. Mehrere Wassertanks werden aufgestellt, das Wasser aus dem Langhegener See soll zur Brandbekämpfung genutzt werden. Das betroffene Gebiet liegt im Müritz-Nationalpark und ist munitionsbelastet, weshalb die Feuerwehr es nicht betreten konnte. Spezielle Löschtechnik war daher nicht im Einsatz.
Bereits am Mittwoch war Munition explodiert, was die Löscharbeiten erschwerte. Als Brandursache kommen laut Feuerwehr mehrere Möglichkeiten in Frage: Altmunition könnte durch Hitze explodiert sein und das Feuer ausgelöst haben. Landrat Thomas Müller (CDU) erklärte gegenüber dem NDR, auf dem Platz lägen auch Panzersprenggranaten. Eine akute Gefahr für Anwohner besteht nach Angaben der Polizei nicht.
Quelle: www.ndr.de



