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Hochtaunuskreis: Busangebot wird ab Dezember ausgebaut

Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) verbessert ab Dezember das Busangebot im Kreis. Wie die FAZ berichtet, werden neue Busse gekauft und der Fahrplan geändert, um vor allem den ländlichen Raum besser anzubinden.

Hochtaunuskreis: Busangebot wird ab Dezember ausgebaut
Bild: media0.faz.net

Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) hat am Donnerstag in Bad Homburg ein neues Buskonzept vorgestellt, das ab dem 13. Dezember gilt. Dann wechselt im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) der Fahrplan. Im Hochtaunus werden nach und nach auch neue Fahrzeuge eingesetzt.

Zu den wichtigsten Verbesserungen zählt laut VHT eine durchgehende Verbindung von Grävenwiesbach, der nördlichsten Gemeinde des Kreises, in die Kreisstadt Bad Homburg. Landrat Ulrich Krebs (CDU), Vorsitzender des kommunalen Zweckverbands, betonte, der ländliche Raum solle besser angebunden werden. Die Einwohner von Seelenberg (Schmitten) sollen künftig stündlich einen Bus bekommen statt nur alle zwei Stunden. Gleiches gilt für die Weilroder Ortsteile Finsternthal, Riedelbach und Niederlauken.

An Schultagen wird das Angebot auf gefragten Strecken verdichtet: zwischen Königstein und Mammolshain um 44 Prozent, zwischen Glashütten-Oberems und Königstein um ein Drittel. Auch Fahrradfahrer profitieren: Die Linie 57 zum Großen Feldberg nimmt von März bis Oktober künftig fünf zusätzliche Räder auf einem Fahrradträger mit, davon bis zu drei E-Bikes. Am Wochenende fährt der Bus stündlich ab Bad Homburg, unter der Woche ab Oberursel-Hohemark.

Von 2027 an übernimmt der VHT auch die Stadtbusse in Oberursel. Dafür plant der Verband, sieben von neun Bussen neu anzuschaffen. Von den gut 50 Bussen der Flotte im Kreis soll etwa die Hälfte ersetzt werden. Wegen langer Lieferzeiten gilt eine Übergangszeit bis Mitte 2028. Für die Gegend um Usingen und Neu-Anspach kauft der VHT drei Elektrobusse für den Überlandverkehr. Vom 1. Juli bis zum 16. August wird der geplante Fahrplan online veröffentlicht; Einwohner können dann Hinweise einbringen.

Quelle: www.faz.net