Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entzieht offenbar einer wachsenden Zahl von Syrern den Schutzstatus. Betroffen sind demnach mehr Menschen als in den Vorjahren.
Hintergrund ist die veränderte Sicherheitslage in Teilen Syriens. Das BAMF prüft in solchen Fällen, ob die Voraussetzungen für den Schutz weiterhin bestehen. Bei einer positiven Einschätzung kann die Behörde den Status aberkennen.
Die Entwicklung betrifft vor allem syrische Staatsangehörige, die in Deutschland subsidiären Schutz oder Asyl erhalten haben. Eine Aberkennung kann weitreichende Folgen haben, etwa den Verlust des Aufenthaltstitels. Betroffene können gegen die Entscheidung klagen.
Quelle: www.deutschlandfunk.de



