Luigi Pantisano, der frisch gewählte Linken-Parteichef, hat sich für seine Aussage entschuldigt, in der er der CDU faschistische Politik vorwarf. „Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch“, erklärte er der Deutschen Presse-Agentur.
Der Vorfall hat in der politischen Landschaft für Aufregung gesorgt, mehrere Unionspolitiker forderten Pantisanos Rücktritt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte der dpa: „Herr Pantisano hatte gestern die Chance, sich in Interviews von seiner niederträchtigen Unterstellung zu distanzieren. Das hat er nicht getan.“
Pantisano betonte, dass die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und jenen, die die Demokratie abschaffen wollen, nicht verwischt werden dürfe. Er äußerte zudem seine Sorge über ein mögliches Zusammenrücken von CDU und AfD.
Quelle: Stadt München



