Seit Dienstag haben russische Streitkräfte mehr als 40 Angriffe auf fünf Bezirke des Gebiets Dnipropetrowsk verübt. Das berichtet die Kyivpost unter Berufung auf die örtliche Militärverwaltung. Besonders schwer traf es die Stadt Nikopol: Dort tötete ein Angriff mit einer FPV-Drohne drei Zivilisten.
Als Reaktion auf die zunehmenden Angriffe berief Gouverneur Oleksandr Hanzha den Verteidigungsrat des Gebiets Dnipropetrowsk ein. Das Gremium befasste sich nach Angaben der Kyivpost mit der Sicherheit von Evakuierungen und dem Ausbau der Abwehr gegen feindliche Drohnen. Hanzha wies alle Behörden an, ihre Ressourcen maximal für die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte zu bündeln.
Die Region Dnipropetrowsk liegt im Südosten der Ukraine und grenzt an die von Russland teilweise besetzten Gebiete Saporischschja und Cherson. Nikopol liegt direkt am Fluss Dnipro, nur wenige Kilometer von der Frontlinie entfernt. Seit Monaten greifen russische Truppen die Stadt und umliegende Ortschaften fast täglich mit Artillerie, Raketen und Drohnen an.
Quelle: www.kyivpost.com



