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55 Schiffe passieren Straße von Hormuz trotz Irans Sperrungsbehauptung

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat gemeldet, dass am 20. Juni 55 Handelsschiffe die Straße von Hormuz durchquerten – im Widerspruch zu Irans Behauptung, die Wasserstraße sei geschlossen. US-Präsident Donald Trump drohte mit Gebühren für die Durchfahrt, falls keine Einigung mit Teheran zustande kommt.

55 Schiffe passieren Straße von Hormuz trotz Irans Sperrungsbehauptung
Bild: static.kyivpost.com

Wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) auf X mitteilte, durchquerten am 20. Die Schiffe transportierten unter anderem mehr als 17 Millionen Barrel Öl zu den Weltmärkten. CENTCOM erklärte, die sichere Durchfahrt durch die internationale Wasserstraße sei ununterbrochen gewesen – eine direkte Widerlegung der iranischen Behauptung, die Meerenge sei geschlossen worden.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Truth Social, dass während der aktuellen 60-tägigen Waffenruhe keine Gebühren für die Durchfahrt erhoben würden. Sollten die Verhandlungen mit Iran jedoch scheitern, könnten die USA Zölle auf Schiffe erheben, die die Straße von Hormuz nutzen. Trump bezeichnete die USA als „Schutzengel der Länder des Nahen Ostens“ und forderte eine Erstattung der Sicherheitskosten.

Das iranische Khatam-al Anbiya hatte zuvor die Schließung der Straße von Hormuz bekannt gegeben und dies mit israelischen Angriffen im Südlibanon begründet. Die iranische Führung bezeichnete die Angriffe als Verstoß gegen die vorläufige Vereinbarung mit den USA und drohte mit weiteren Schritten, falls die „Aggression“ fortgesetzt werde.

Quelle: www.kyivpost.com