Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Verfassungsschutzpräsident Selen haben in Berlin den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Demnach ist die Zahl der Menschen, die aus politischen oder religiösen Motiven zu Gewalt bereit sind, im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Konkrete Zahlen nannten die Behörden zunächst nicht.
Der Bericht gilt als zentrales Lagebild zur Bedrohung durch Extremismus in Deutschland. Er erfasst sowohl linke und rechte als auch islamistische und ausländisch-extremistische Strömungen. Die Behörde warnt seit Jahren vor einer zunehmenden Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft.
Die Vorstellung des Berichts erfolgte vor dem Hintergrund mehrerer Anschläge und Gewalttaten in den vergangenen Monaten, die die Sicherheitsbehörden unter Druck gesetzt hatten. Dobrindt betonte die Notwendigkeit einer konsequenten Überwachung und Strafverfolgung extremistischer Strukturen.
Quelle: www.deutschlandfunk.de


