Wie der Tagesspiegel berichtet, hat das torlose Unentschieden zwischen Spanien und Kap Verde weitreichende Folgen für die deutsche Nationalmannschaft. Durch das Remis steht fest: Die DFB-Elf kann mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste am Samstag (22.30 Uhr, ZDF und MagentaTV) in Toronto den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen.
Der Grund liegt im komplizierten WM-Modus: Erstmals nehmen 48 Teams in zwölf Gruppen teil, von denen 32 in die Zwischenrunde einziehen – darunter auch die acht besten Gruppendritten. Da in den Gruppen B, C, F und H ebenfalls Unentschieden fielen, können die Drittplatzierten dieser Gruppen maximal fünf Punkte erreichen. Deutschland hätte mit einem Sieg sechs Zähler und wäre damit mindestens Gruppendritter – unabhängig von anderen Ergebnissen.
Sollte der Gruppensieg oder Platz zwei verpasst werden, wäre die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann im schlechtesten Fall einer der acht besten Gruppendritten. Ein erneutes Vorrunden-Aus wie 2018 und 2022 wäre damit ausgeschlossen. Die Rechnung gilt auch für das letzte Gruppenspiel am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford. Nach dem deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao ist die Gefahr eines frühen Scheiterns ohnehin gering.
Quelle: www.tagesspiegel.de



